Psychiatrische Dokumentation ist komplex. Ein vollständiger Befund umfasst Psychopathologie, Anamnese, Diagnose, Medikationsempfehlungen und Follow-up — in einer Form, die sowohl klinisch präzise als auch rechtssicher ist. Bisher wurde das meist als Freitext gelöst: zeitaufwändig, schwer durchsuchbar, nicht standardisierbar.

35–45 Min.Dokumentationszeit per Gespräch (Freitext)
< 20 Min.Mit strukturiertem Befundblock
100 %Psychopathologie-Abdeckung
KIZusammenfassung aktiv

Was ein strukturierter Psychopathologiebefund enthält

  • Bewusstsein und Orientierung (zeitlich, örtlich, zur Person)
  • Stimmung und Affekt (depressiv, gehoben, dysphore, labil)
  • Antrieb und Psychomotorik (reduziert, agitiert, normal)
  • Denken (formal, inhaltlich — Wahn, Zwang, Suizidalität)
  • Wahrnehmung (Halluzinationen, Illusionen)
  • Kognition (Konzentration, Gedächtnis, Orientierung)

KI-gestützte Zusammenfassung

Nach Abschluss des strukturierten Befunds kann KI eine kohärente Zusammenfassung generieren — als Vorschlag, der durch den Arzt geprüft und freigegeben wird. Das spart Zeit ohne Kontrollverlust. Alle KI-Vorschläge sind klar als solche gekennzeichnet; kein Text wird ohne ärztliche Bestätigung in die Akte übernommen.

Vorteile strukturierter Psychiatriedokumentation

  • Zeitersparnis: 35–45 Min. auf unter 20 Min. reduziert
  • Vollständigkeit: kein Parameter wird vergessen
  • Verlauf: alle Befunde sind zeitlich vergleichbar
  • Qualitätssicherung: MDK-feste Dokumentation
  • Interoperabilität: FHIR R4-fähig für KIS-Übergabe